Berlin boomt, und als Folge davon steigen die Grundstückspreise. Dies wiederum führt dazu, dass Brachflächen verschwinden und schnellstmöglich bebaut werden. Doch noch immer finden sich selbst in Mitte freie Flächen, eine davon an der Invaliden Ecke Ackerstraße. Dort, etwas versteckt hinter den aufgereihten Glascontainern, ist eine außergewöhnliche Konstruktion zu sehen. Es ist ein Kubus, der eigentlich nicht für Europa gedacht ist. Der Solarkiosk ist nämlich ein mit Stück Infrastruktur. Einfach und aus leichten Teilen zusammengesetzt, steht er bereits in Äthiopien, Kenia, und Botswana. Und zwar in abgelegenen Regionen, die über kein Stromnetz verfügen.

Jetzt steht einer dieser Kioske eben auch in Mitte. Theoretisch lassen sich damit Handys und Laptops aufladen. Er fungiert als auch als Spätkauf, und zwar noch bis zum 29. September. Bis dahin ist der kleine, etwas verwilderte Garten direkt dahinter das Terrain von Little Wood. Hier finden Workshops zu urban gardening, Kochkurse und Konzerte statt. Es fühlt sich ein bisschen an wie in den 90ern, als alles noch improvisiert war. Doch natürlich steckt jetzt ein durchdachtes Konzept dahinter, das die „sinnliche Erfahrung“ urbaner „Natur“ ermöglicht.

Jeden Tag kann man sich dort über entsprechende Themen austauschen und nach Einbruch der Dunkelheit vom Solarkiosk erhellen lassen. Heute steht Foodcourt an, dort stellt Carson Chan regionale Gerichte aus Afghanistan, Iran, Irak, Israel, Palästina, dem Sudan, Syrien, der Ukraine und Tibet vor. Es ist also eine interessante Veranstaltung mit vielen Varianten sehr leckeren Essens in lockerer und ökologisch absolut korrekter Atmosphäre zu erwarten. Das ist ganz sicher genau das Richtige für Berlin Mitte!

 

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LittleWood mit Solarkiosk
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