Damit Sie wissen, mit wem Sie hier es zu tun haben und wer Ihnen hier die Wortfetzen um die Ohren wirft. Ein paar Eckdaten sollen vorerst genügen:

Seit 1988 in der Stadt, just in time um Westberlin kennenzulernen, bevor dann am 11. November 1989 der Antifaschistische Schutzwall fällt.

Kultur Injektionen Berlin Kicks
Christian Anslinger

Anschließend Umzug von Kreuzberg nach Ostberlin, Hauptstadt der DDR – wegen akuter Wohnungsnot im Westen, während im Osten ganze Strassenzüge verfielen oder schnell leerstanden, da viele Ossis ja mal echte Bananen im Westen kaufen wollten.

Friedrichshain und die 3 Tage andauernde Räumung der Mainzer Strasse, die Besetzerkneipe S.E.K. mit legendären Konzerten und der Kult-Club I.M. Eimer am Rosenthaler Platz in Mitte sind die folgenden Eckpunkte meiner wilden und das Image Berlins bis heute prägenden Zeit.

Anschliessend verschwinde ich nach Mexico D.F. und absolviere dort ein Pressepraktikum und bereite gleichzeitig mein Diplom mit dem Thema Flüchtlinge im Süden Mexikos vor, das ich an der FU Berlin als Politologe abschliesse.

Danach Freelancer für Tageszeitungen, Programmierer, Locationscout, Produktionsmanager, Veranstalter, was 2011 in dem unabhängigen und sehr erfolgreichen Sommerprojekt Mica Moca kulminiert, dessen Konzept des Clash of Genres inzwischen von etablierten Kunstverwaltern in den Mund genommen wird. Kopiert hat es noch keiner, doch wir haben das Konzept auch ökologisch weiterentwickelt und im Tempelhofer Flughafen umgesetzt.

Wie wird es also weitergehen?
Was lässt sich tun, um Berlin zu bewegen?
Keine Bange, es geht voran. Ohne Atempause.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer!
Bleiben Sie dran!

Berlin Kicks lesen. Und gerne weitersagen: