Im Juli wurde Spor Klübü als einer von 7 Projekträumen in der Stadt von der Berliner Kulturverwaltung für besonderes Engagement und kontinuierliche Arbeit ausgezeichnet und mit einem in Höhe von 30.000 € dotierten Preis bedacht. Und letzten Donnerstag stand dort eine Eröffnung an:
light: look at the sun von Annika Hippler

Da Lichtkunst schon immer mein besonders Interesse findet, habe ich mir diesen ehemaligen türkischen Sportclub, der wohl wie viele andere früher einmal zum Tee trinken, Backgammon spielen und Rauchen von türkischen Männern genutzt wurde, angesehen. Dieses Mal standen einige adrett gekleidete Menschen mit ihren Kindern vor dem Eingang auf dem breiten Bürgersteig. Der Eindruck eines kleinen Familienfestes drängte sich auf. Drinnen dann Dunkelheit, inmitten derer eine Art Zelt in Igluform steht.

Die Galerie ist recht klein, die Konstruktion nimmt fast den gesamten Raum ein. Das ist etwas schade, denn an einem größeren Ort würden die farbigen, wellenartigen Frequenzen sicherlich eindrucksvoller zur Geltung kommen. Ein wichtiges Moment der Kunst von Annika Hippler sind kinetische Werke, welche mit Lasern und Wasser natürliche Schwingungen und Resonanzen sichtbar machen. Ein interessanter und sicher eindrucksvoll wirkender Ansatz, der aber leider in diesem Raum etwas untergeht.

Dennoch, wer sich den immer interessanter werdenden Wedding ansieht, sollte Spor Klübü unbedingt besuchen. Die Ausstellung ist heute und morgen, danach nur noch nach Voranmeldung zu sehen.

Freienwalder Straße 31
13359 Berlin

geöffnet:
Samstag 30.08. und Sonntag 31.08., 14 – 17 Uhr
sowie vom 01.09. bis 06.09. nach telefonischer Voranmeldung

 

Empfehlen Sie Berlin Kicks:

Wild Wild Wedding
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmailFacebooktwittergoogle_pluslinkedinmail
Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: